Leitgedanke

leitgedanke

Wir stehen für das Prinzip „Menschlichkeit“. Wir sind davon überzeugt, dass ein Mensch ein durch und durch soziales Lebewesen ist und sein Leben darauf ausrichtet gute Beziehungen aufzubauen und zu erhalten. Daher bieten wir Ausbildungen an, welche die Qualität von Beziehungen in allen Bereichen unseres Lebens verbessern.

Wir orientieren uns dabei an den neuesten Erkenntnissen der Neurologie, Philosophie, Neurobiologie und Psychologie sowie an unseren eigenen Praxiserfahrungen. Dabei leiten uns fünf Grundwerte:

Ganzheitlichkeit:

"Der wahre Redner sollte alles, was es im Menschenleben gibt, erkundet und gehört, gelesen und erörtert, behandelt und betrieben haben, da er sich mit ihm beschäftigt und in ihm sein Stoff besteht" (Cicero)

Wir verstehen Beziehung als ganzheitliches Konzept. Menschen bewegen sich in verschiedenen Systemen und befinden sich damit in einem ständigen Anpassungsprozess. Jede Veränderung des Menschen wirkt auf die Systeme in denen er/sie sich bewegt. Daher achten wir auf die ungestörten, wechselseitigen Beziehungen der Lebewesen zueinander und zu ihrer Umwelt sowie auf den bewussten Umgang mit Werten in und zwischen Systemen.

Lernen und Lehren:

"Lernen ist eine viel zu wichtige Sache, um sie ernst zu nehmen" (Gregory Bateson)

Damit Lernen eine nachhaltige Wirkung zeigt und Inhalte auch behalten sowie erinnert werden, brauchte es eine gut durchdachte didaktische Vermittlung, durch die Lernen auch Spaß macht. Daher bereiten unsere Trainer theoretische Inhalte über Metaphern und Beispiele anschaulich vor und verfestigen sie durch Übungen und Reflexion. Um das Gelernte dann auch im Alltag anwenden zu können bieten wir viele Übungen, die im Alltag leicht angewendet und umgesetzt werden können.

Entwicklung:

"Die Spannung zwischen Sein und Sinn und damit das Ausgerichtet Sein auf Werte ist im Wesen des Menschen begründet und das vorzüglichste Kriterium psychischer Gesundheit" (Viktor Frankl)

Der Prozess der Persönlichkeitsentwicklung ist nie abgeschlossen. Soziale und emotionale Kompetenz kann erlernt werden. Jeder Mensch verfügt über umfassende Ressourcen um sich weiter zu entwickeln, dabei spielen Sinn und Werte eine große Rolle. Die Frage nach dem Sinn von Arbeit und darüber hinaus nach dem Sinn des Lebens stellt sich in jeder konkreten Situation. Durch die Reflexion eigener Erfahrungen und Einstellungen werden Verhaltensmuster bewusst sowie verständlich und damit in weiterer Folge veränderbar.

Entwicklung bedeutet für uns, sich diesem Spannungsfeld auszusetzen, die Ressourcen zu entdecken und sie weiter zu entwickeln.

Umsetzungsfähigkeit:

"Erfolg hat drei Buchstaben: TUN" (J.W. von Goethe)

Wir erachten Konzepte, Modelle und Techniken, die nur auf die Vermittlung von Inhalten ohne Anwendung und konkrete Umsetzung in der Praxis abzielen, als wenig Ziel führend. Daher werden die Lehrinhalte praxisbezogen vermittelt. Einfache und am Alltag orientierte Aufgabenstellungen sichern dabei die Umsetzung. Unsere TeilnehmerInnen sollen Theorien verstehen und die davon abgeleiteten Modelle und Konzepte vom ersten Tag an anwenden können. Weiters gibt es immer wieder Anstöße Gelerntes im Alltag auszuprobieren sowie Stammtische, bei denen Erfahrungen ausgetauscht werden können.

Wertschätzung:

"Das Geheimnis des Erfolges ist, den anderen zu verstehen" (Henry Ford)

Wertschätzung ist eine grundsätzliche Haltung anderen Menschen gegenüber und damit die Basis für erfolgreiche Beziehungen aller Art.

Wertschätzung drückt sich vor allem in nonverbalen Verhalten, z.B. in Gesten und Mimik aus. Daher kann Wertschätzung als Technik auch nicht erlernt werden, sie zeigt sich als Teil der Persönlichkeit.

Wertschätzung kann in Unternehmen auf unterschiedlichste Art transportiert werden: als Lob für Umsetzung konkreter Aufgaben, Einbinden von MitarbeiterInnen in Entscheidungsprozesse, Übertragung von Verantwortung, die Möglichkeit selbstständigen Arbeitens, die Übertragung von Kompetenzen, positives Feedback von Führungskräften, Möglichkeiten zur Weiterbildung etc.

Um andere Menschen zu verstehen, muss man zuerst sich selbst, seine eigenen Vorurteile, Sichtweisen und Einstellungen kennenlernen, einschränkende Glaubenssätze bearbeiten und eigene Verhaltensmöglichkeiten entwickeln. Dabei ist wertschätzender Umgang mit sich selbst eine Grundvoraussetzung.

Wir achten sowohl in der Vermittlung der Lehrinhalte wie auch in den Übungen, im Praxistransfer bis hin zum Testing darauf, dass dieser wertschätzende Umgang mit sich selbst und anderen gelebt wird. Wir verstehen uns dabei selbst als Beispiel dafür.